Anschauungsstollen Grube Marie am Großen Auersberg |
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„....dem weissen Gold der Rhön auf der Spur...“
Am 29.10.2000 wurde der Schaustollen der Grube Marie mit einem Festprogramm durch die Gemeinde Wildflecken, dem Verein Naturpark und Biosphärenreservat Rhön und dem Rhönklub – Zweigverein Wildflecken eröffnet.
Ein Wanderweg führt sie direkt vom Informationszentrum Haus der Schwarzen Berge über eine Wegstrecke von ca. 3 km zum Anschauungsstollen am Grossen Auersberg.
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Schaustollen am Grossen Auersberg
Neben der Braunkohle war Schwerspat das einzige Mineral, dass in der Rhön unter Tage gefördert wurde. Die Geschichte des Schwerspatabbaus reicht mittlerweile über hundert Jahre zurück und 1970 wurde die letzte Grube dem Großen Auersberg für immer geschlossen. Danach wurden sämtliche Stollen mit Lüftungssschächten gesprengt und nur noch Relikte erinnerten daran, dass sich hier ein für die Bevölkerung wichtiger Erwerbszweig befand. Zeitweise war es sogar die einzige Möglichkeit in dieser Gegend dem Broterwerb nachzugehen, wollte man nicht täglich stundenlang unterwegs sein, um in einer der Fabriken der umliegenden Städte zu arbeiten.
Der zugesprengte Eingang des Rudolfstollen wurde frei gelegt und ein Stollenstück mit etwa 10 m Länge originalgetreu her gerichtet; Dokumentationsmaterial wurde gesammelt und sogar Schienenstücke – Loren verlegt.
Im Oktober 2000 schließlich konnte der Schaustollen eröffnet werden und steht seither für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Das Informationszentrum Haus der Schwarzen Berge berät Sie gerne bzgl. einer Wanderung zur Schwerspatgrube Marie mit dem Landschaftsführer Alfred Kleinhenz, einem der letzten Fahrhauer der Grube Marie. Er erzählt aus seinem Arbeitsleben unter Tage und gibt viele Informationen über die Förderung, Arbeitsbedingungen und Verfahrensweisen rund um das „weiße Gold der Rhön“. |
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Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an das Informationszentrum:
Haus der Schwarzen Berge
Tel.: 0 97 49 / 9 12 20
e-Mail: |
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